Obwohl die Herkunft und die Motive der Hacker derzeit noch unklar sind und die Zugangsdaten mutmaßlich im Darknet gekauft wurden, steht eines fest: Es gab definitiv keine Sicherheitslücke im UN-Netzwerk. Und dennoch wurden Teile der Computersysteme der Vereinten Nationen bereits im April gehackt. Über den Umfang der gestohlenen Daten wurde zunächst geschwiegen. Der Weg ins UN-Netz war relativ unkompliziert, denn die im Darknet gekauften Zugangsdaten waren lediglich der Zugangsname und das Kennwort eines UN-Mitarbeiters. Trotz der sofort eingeleiteten Gegenmaßnahmen waren die Hacker Anfang August immer noch aktiv im UN-Netzwerk unterwegs. Die weiterhin stark steigende Zahl an Cyberattacken zeigt überdeutlich, dass die Infrastrukturen selbst großer Länder und internationaler Organisationen nach wie vor angreifbar sind.

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