Mit KI-Tools wie ChatGPT lassen sich Lebensläufe und Bewerbungsschreiben mit wenigen Prompts generieren. Dementsprechend steigt deren Anzahl insgesamt immer stärker an. Eine Entwicklung, die die Mitarbeitenden in Personalabteilungen inzwischen überrumpelt, da aufgrund dieses Anstiegs immer weniger Zeit für deren qualifizierte Einzelbewertung bleibt. Personaler greifen deshalb immer öfter auf unerlaubte KI-Bewertungstools zurück. Wie eine Umfrage unter 300 Personalverantwortlichen durch die Jobplattform Indeed zeigt, bestätigten 56 Prozent der Befragten, dass die Zahl der Bewerbungen auf jede einzelne ausgeschriebene Position gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen hat. 43 Prozent gaben sogar an, dass pro freie Stelle in der Regel mehr als 50 Bewerbungen eingehen und geschätzte 33 Prozent davon wohl mit KI generiert sind. 11 Prozent der Befragten haben demgemäß sogar zugegeben, dass sie verbotenerweise (DSGVO) zur Vorauswahl und ggf. Aussortierung von Bewerbern entsprechende KI-Tools einsetzen und eine gesetzlich geforderte abschließende, menschliche Kontrolle somit nicht mehr gewährleistet ist.

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