Da es in Russland nur ein geringes Risiko für eine Strafverfolgung oder gar Auslieferung gibt, solange sich die Opfer im Ausland befinden, gilt Russland als sicherer Hafen für Cyberkriminelle. Ein Hotspot für Ransomware-Angriffe mit Spuren nach Russland ist Deutschland. Dabei wird mit Schadsoftware, die Daten und Systeme verschlüsselt, Lösegeld erpresst – im Schnitt Hunderttausende von Euro. Hinzu kommt die oft wochenlange System-Ausfallzeit, die unter Umständen ein Unternehmen auch in den Konkurs zwingen kann. Eines der Hauptangriffsziele sind Krankenhäuser, da hierbei nicht nur Geschäftsdaten, sondern auch sensible Patientendaten abgegriffen werden können, die auf dem Schwarzmarkt hohe Preise erzielen und mit denen sogar die Patienten selbst noch einmal zusätzlich erpresst werden können.
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