Die in der vergangenen Woche bekannt gewordene Sicherheitslücke in Node.js mit dem Spitznamen „node2shell“ betrifft viel mehr Software als bisher angenommen, da der Fehler in der Brotli-Bibliothek selbst steckt. Genauer gesagt ist eine Lücke des Decoders für den Kompressionsalgorithmus Brotli von Google für diesen Fehler verantwortlich. Admins sollten zügig updaten, da nicht authentifizierte Angreifer aus dem Netz mit sorgsam präparierten Brotli-Datenströmen Fehler in der Speicherverwaltung auslösen und dabei sensible Speicherbereiche auslesen könnten. Darüber hinaus könnten sie einen Denial of Service (DoS) provozieren und sogar beliebigen Schadcode einschleusen und ausführen.
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