Der saarländische Abrechnungsdienstleister Unimed, der bundesweit zahlreiche Kliniken betreut, wurde bereits Mitte April Opfer eines Cyberangriffs. Dabei wurden die Patientendaten von zehntausenden Privatpatienten und Selbstzahlern abgegriffen. Die internen Systeme sowie die Patientenversorgung der Kliniken selbst sollen dabei allerdings nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Wie Unimed mitteilt, konnte verhindert werden, dass die Systeme von den Angreifern verschlüsselt wurden. Der Vorfall wurde dem Landeskriminalamt Saarland gemeldet. Zahlreiche Kliniken haben inzwischen konkrete Zahlen veröffentlicht, wie zum Beispiel das Universitätsklinikum Freiburg, wo die Stammdaten von rund 54.000 Patientinnen und Patienten entwendet wurden.
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